Die rund 5.000 m² groĂŸe Altlastenfläche des ehemaligen Klärteichs in Bochum-Hamme wird mit dem Ziel der Wohnfolgenutzung saniert. Dazu ist eine bis etwa 4 m mächtige, kontaminierte und zum Teil organische AuffĂ¼llung zu entsorgen.
Die MaĂŸnahme umfasst:
Rodung der Fläche
DurchfĂ¼hren einer Schurfkampagne
Erstellen eines Entsorgungskonzeptes
Sanieren der 2 Sanierungsbereiche
RĂ¼ckverfĂ¼llen der Baugruben
Umsetzen des Arbeitssicherheitsplanes und MaĂŸnahmen zum Anwohnerschutz
Rodung der Fläche
Fachgerechte Entfernung des Bewuchses der Fläche durch die GaLa-Bau Abteilung der ECOSOIL. Abziehen der Grasnarbe, Trennung vom Boden und Abfuhr.
DurchfĂ¼hrung einer Schurfkampagne
DurchfĂ¼hrung einer Schurfkampagne zur Deklaration der Materialien, da zum Schutz der Anwohner vor einer Geruchsbelästigung durch die kontaminierten Materialien und aufgrund des geringen Platzangebotes auf eine Lagerung der Materialien auf Haufwerken verzichtet wird.
Entsorgungskonzept
Die Hauptkontaminanten der AuffĂ¼llung sind PAK und MKW. Entwicklung eines Entsorgungskonzeptes anhand der Deklarationsanalysen fĂ¼r nicht gefährliche und gefährliche Materialien. Entwicklung eines Kommunikationskonzeptes fĂ¼r den Schwarzbereich zur Umsetzung des Entsorgungskonzeptes bei Einhaltung der MaĂŸgaben aus dem ArSi-Plan.
Flächensanierung und Wiedereinbau unter BerĂ¼cksichtigung des ArSi-Plans und Schutz der Anwohner
Abziehen des unauffälligen Oberbodens vor Sanierungsbeginn und Aufmieten fĂ¼r den Wiedereinbau. Sanierung der zwei Sanierungsbereiche aufgrund des geringen Platzangebotes in zwei Bauabschnitten, die durch den Wiedereinbau des flächeneigenen und dazu geeigneten Materials unterbrochen sind. Zum Teil hochgradige Kontaminationen erfordern den Einsatz von Baggern mit SchutzbelĂ¼ftung, eine Bewetterung zum Schutz der Anwohner, das Vorhalten und ggf. Einsetzen einer Tagwasserreinigungsanlage sowie der Betrieb einer Reifenwaschanlage.